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Geschäftsstelle
Lebenshilfe Lüdenscheid e.V.
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58507 Lüdenscheid

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Unser Festakt zum 50. Jubiläum

Impressionen und Eindrücke:

  • Festlich, fröhlich und quicklebendig feierte die Lebenshilfe Lüdenscheid im Kulturhaus 2011 ihr 50-jähriges Bestehen. Musikalische Bonbons von Haydn bis Drafi Deutscher, mit dessen Hit "Marmor, Stein und Eisen bricht" machten den etwas anderen Festakt zu einer rundum vergnüglichen, heiteren Angelegenheit.
  • Lange bevor das Schlagwort von der Inklusion etabliert wurde, arbeitete die Lebenshilfe Lüdenscheid darauf hin: auf "das Ziel, dass Menschen, die wir geistig behindert nennen, ganz normal zu uns gehören". So formuliert es Friedrich W. Linden, Vereinsvorsitzender der Lebenshilfe für Menschen mit verschiedenen Beeinträchtigungen, Kreisvereinigung Lüdenscheid, im Vorwort zur 50-Jahres-Festschrift. Das Heft mit dem Titel "1961 bis 2011: 50 Jahre voller Leben", wurde bei der Festveranstaltung für Menschen mit Beeinträchtigung und Angehörige, für Mitarbeiter, Freunde und Förderer des Vereins verteilt.
  • Clou des Abends war das Trommelfeuerwerk, das die Gruppe "Drum Café Deutschland" entfachte. 400 Djemben brachte die sympathische Truppe mit - und alle machten mit. Überwältigt von der großen Resonanz zeigte sich Friedrich Linden (1. Vorsitzender), der zahlreiche Ehrengäste im nahezu vollbesetzten Haus begrüßte. Namentlich Elvira Crummenerl, die den Verein der "Lebenshilfe für das geistig behinderte Kind" am 12.10.1961 im Wiedenhof mit Gleichgesinnten aus der Taufe hob, die Bundestagsabgeordnete Petra Crone, Landrat Thomas Gemke, Bürgermeister Dieter Dzewas und Wolfgang Schäfer, den Landesvorsitzenden der Lebenshilfe NRW, hob er hervor. Mit den Worten: "Die Lebenshilfe Lüdenscheid verbeugt sich vor der Lebensleistung dieser großartigen Frau", bedachte er Elvira Crummenerl mit einer besonderen Würdigung. Vor 50 Jahren hätte die Gesellschaft noch keine Solidarität mit geistig behinderten Menschen und ihren Familien gezeigt, erinnerte er an anfangs schwere Jahre. Grußworte zum runden Geburtstag überbrachten Thomas Gemke und Dieter Dzewas im Namen von Kreis und Stadt. "Der Name ist Programm", lobte Gemke. Heute sei die Lebenshilfe aus der Gesellschaft nicht mehr wegzudenken. Das zeige auch, dass sich der Umgang mit behinderten Menschen verändert habe. "Es ist einfach schön bei Ihnen. Machen Sie weiter so!" An den viel zu früh verstorbenen Altbürgermeister, Jürgen Dietrich, dem es ein Herzensanlegen war, behinderten Menschen einen Platz mitten in der Stadt zu schaffen, erinnerte Dieter Dzewas in seiner Rede. Der Gedanke, all das, was wir können, in's Gemeinwesen einzubringen, sei Dietrich's Vermächtnis. In einem kurzen Interview stand Wolfgang Schäfer, Moderator Mirko Heinze, Botschafter der Lebenshilfe NRW, Rede und Antwort. Die Integrationsleistung der Lebenshilfe sei ungeheuer. Sie habe gezeigt, dass Menschen mit Beeinträchtigungen bildungs- und arbeitsfähig sind. Inklusion sei der richtige Weg, auch wenn es immer Menschen geben werde, die besonderen Schutz brauchen. Zu den Bildern und Worten, die die Geschichte der Lebenshilfe Revue passieren ließen, fand die Band "Höhenflug" der Schule an der Höh, die passenden, stimmungsvollen Songs. "Marmor, Stein und Eisen bricht" brach auf Anhieb das Eis. Klassisches Flair brachte das Lehrertrio Karl-Heinz Piepenbreier (Klavier), Dagmara Daniel (Violine) und Christa Radermacher (Cello) mit Haydn in den Abend ein. Sensationell waren die Trommler, die nicht nur Spaß machten, sondern den Besuchern ganz nebenbei auch wichtige Regeln wie Teamarbeit und Zusammenleben gelingt, mit auf den Weg gaben. Nur freudestrahlende Gesichter gab's am Ende.
  • ein Ausblick auf 2022. Die Grußworte betonen die menschliche Seite. So lobt Landrat Thomas Gemke die vielen haupt- und ehrenamtlichen Helfer. Ohne sie sei es nicht möglich, behinderten Menschen den Weg in ein möglichst normales Leben zu ebnen. Bürgermeister Dieter Dzewas hebt die Aktion Wigginghausen hervor. Damit sei es der Lebenshilfe, "nicht zuletzt auch durch das Engagement des leider viel zu früh verstorbenen Altbürgermeisters Jürgen Dietrich auf bewundernswerte Art gelungen, eine ganze Stadt zu mobilisieren und das Bewusstsein für die Bedürfnisse von Menschen mit verschiedenen Beeinträchtigungen nahezu einer ganzen Stadt zu verändern". Robert Antretter, Vorsitzender der Bundesvereinigung Lebenshilfe und MdB a.D. würdigt die ,,Erfolgsgeschichte": "Mit ihrem engagierten Willen, Vorbild für den Umgang mit Menschen mit Beeinträchtigung in der Gesellschaft zu sein, tragen Sie entscheidend dazu bei, dass Menschen mit verschiedenen Beeinträchtigungen ein erfülltes und weitgehend selbstbestimmtes Leben führen können und ihre Angehörigen nicht alleine gelassen werden." Sein Zukunftswunsch:"Machen Sie weiter so!"
  • Den Herzschlag des Vereins trommelten die Musiker des renommierten "Drum Café Deutschland" im Laufe des Abends mit Hilfe unzähliger gelehriger Gast-Trommler im Publikum - die plötzlich Inklusion einmal andersherum erlebten - durch den Saal, durchs Haus, in die Stadt. Die habe sich der Lebenshilfe von Anfang an verbunden gefühlt, betonte Bürgermeister Dieter Dzewas als einer der Festredner unter vielen Ehrengästen, darunter Petra Crone (SPD MdB). Auch er würdigte die ,,Tabubrecherin" Elvira Crummenerl, deren Initiative vieles auf den Weg gebracht habe, "was Familien ermutigt, mit Menschen mit Beeinträchtigung zu leben".
  • Landrat Thomas Gemke hob "50 Jahre Partnerschaft von Mensch zu Mensch" und den Einsatz von 180 Vereinsmitgliedern hervor: "Sie leisten unglaublich viel." Auch Wolfgang Schäfer, Landesvorsitzender der Lebenshilfe, lobte die "ungeheure Integrationsleistung" des Vereins. Zugleich nutzte er aber die Gelegenheit, vor Illusionen bezüglich der zu Recht geforderten Inklusion zu warnen: In 25 Jahren, so wünschte er sich, sollten die, die das könnten, mitten in der Stadt wohnen, leben, arbeiten. "Aber die, die das nicht können, um die müssen wir uns weiter kümmern." Für den klassischen Auftakt des Abends, der nach Festakt und Büfett mit einer gemeinsamen Tanzveranstaltung endete, sorgte das Musiktrio der Musikschule Lüdenscheid. Den historischen Rückblick verfolgten die Zuschauer - geladene Gäste, Mitarbeiter, Familien und ihre Angehörigen mit und ohne Beeinträchtigung, Freunde und Förderer: im Bild auf großer Leinwand, moderiert von Lebenshilfe "Botschafter" Mirko Heinze und musikalisch immer wieder untermalt von der Band "Höhenflug". Sie erlebten mit, wie der Verein vor 50 Jahren im Haus Wiedenhof gegründet und die 48. Orts- beziehungsweise Kreisvereinigung in Deutschland wurde. Gründungsvorsitzende Elvira Crummenerl (bis 1963), hatte selbst einen behinderten Sohn und leistete in einem "fast feindseligen Umfeld", wie es im Zeitzeugenbericht der Festschrift heißt, Grundlagenarbeit: "Wir holten die Kinder aus der Versenkung." Weitere Vorsitzende waren Elli Halbe (bis 1965), Manfied Silz (bis 1991), Magdalene Othlinghaus (bis 1999), Ansgar Röhrbein (bis 2002) sowie, seitdem, Friedrich W. Linden. Einige Stationen erfolgreicher Arbeit sind die Eröffnung der Tagesstätte Lessingstraße (7962), Erwerb, Umbau und Bezug des Gutshofes Wigginghausen (1979 bis 1984), Erwerb des Altenheims Hotopstraße (erste Wohngruppe 1988), Eröffnung der Frühförderstelle Kierspe (1991, Plettenberg folgte 1997), die Einrichtung verschiedener Wohneinheiten (2000/2007) sowie die Eröffnung des erweiterten und umgebauten Lebenshilfe Centers an der Wehberger Straße im Jubiläumsjahr.

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