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Integratives Kumpelhakenprojekt

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Ein besonderes Förderprojekt aus dem Bereich Kunst stellte das integrative Kumpelhakenprojekt dar, an dem nicht nur Menschen mit Beeinträchtigung sondern auch Schüler des Bergstadtgymnasiums und die Künstler Tom Groll, Lutz Bernsau und Kurt Kornmann teilnahmen.

„Das war spitze“ brachte es Angelika Hesse auf den Punkt. Die Bewohnerin der Lebenshilfe war an dem integrativen Kulturprojekt der Lebenshilfe und der Schule an der Höh „Kumpelhaken“ im Rahmen der RUHR 2010 beteiligt. Im X-mal und in den Ateliers der Künstler Lutz Bernsau und Kurt Kornmann wurden von Betreuten der Lebenshilfe, von Schülern der Schule an der Höh und des Bergstadt-Gymnasiums 15 so genannte Kumpelhaken, ehemalige Kleiderhaken der Zechenarbeiter, zu skurrilen Kunstwerken umgestaltet.

Alle Kumpelhaken können in der Stadtbücherei Lüdenscheid bewundert werden. Der Lüdenscheider Bürgermeister Dieter Dzewas wird die Ausstellung am 07. Dezember 2010 eröffnen. Bis zum Ende des Jahres freuen sich die Kumpel über ihren Besuch. Finanziell unterstützt wurde das örtliche Projekt durch die „Stiftung Lebenshilfe Lüdenscheid“ und das Lüdenscheider Fitnessstudio Feel good. Während es mit Hilfe von Tom Groll, Eva Hammoudo und Lebenshilfe-Mitarbeiterin Katharina Bühren im X-mal um das Thema Licht ging, hatten sich Lisa und Lutz Bernsau in ihrem Altenaer Atelier gemeinsam mit Anne Ulrich von der Schule an der Höh, Candida Beckerat vom BGL und Lebenshilfe-Geschäftsführerin Marika Wollschläger dem Thema Farbe gewidmet. „Die Menschen mit Beeinträchtigung haben die Skulpturen mit viel Selbstbewusstsein und Sicher- heit gestaltet, haben ohne großartiges Nachdenken und ohne Berührungs ängste Material zusammen gestellt und sich Befestigungsarten überlegt, dass es eine Freude war, mit ihnen zusammen zu arbeiten“, berichtet Lutz Bernsau von seinen Erfahrungen. „Es zählt weniger das Ergebnis, der Prozess war wichtig“. Kurt Kornmann war früher Kunst lehrer am BGL, ist heute frei schaffender Künstler, der sehr viel mit Draht arbeitet. So war das Motto in dem Werdohler Atelier Draht. Mit der Hilfe von Katrin Soennecken von der Lebenshilfe, Ulla Vigener von der Schule an der Höh und Henrike Reuber vom BGL entstanden aus der Meterware, die von den Drahtwerken Lüling gespendet worden war, verschiedene Bekleidungsstücke, die mit einem Bolzenschneider in Form gebracht den Kumpelhaken eine neue Form gaben. Der Draht wird in der freien Natur anfangen zu rosten. Für Kurt Kornmann ist das ein Symbol für die Vergänglichkeit. „Die Auflösung des Drahtes steht im Verhältnis zu den Kumpeln aus den Zechen: Auch sie gehören der Vergangenheit an“. „Es war ein harmonisches Mit einander“, bestätigt Marika Woll schläger. „Die RUHR 2010 bietet eine gute Plattform für Inklusionen und Inte gration von Menschen mit verschiedenen Beeinträchtigungen. Durch die gemeinsame Gestaltung und Präsentation werden Menschen mit und ohne Beeinträchtigung zu Kumpeln für und in der gemeinsamen Sache.“

Hak dich ein - Kumpelprojekt
Hak dich ein - Kumpelprojekt

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